Festspielhaus, Baden-Baden
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Aufgabe
Im Festspielhaus Baden-Baden sollte ein neuartiges Belüftungskonzept realisiert werden. Vier Luftdüsen bringen über dem Parkett die kalte Luft ein, so dass sich ein großer Wirbel bildet, der über den Besuchern kreist. Im Kern des Wirbels sollte die warme Luft des Zuschauerraumes zur Hallendecke aufsteigen. In Zusammenarbeit mit der Ingenieur-Partnerschaft Simon sollte die Realisierung eines solchen Konzepts geprüft und Aussagen über die zu erwartende thermische Behaglichkeit getroffen werden.
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Lösung
In einem Modell des Festspielhauses im Maßstab 1:10 wurden Luftauslässe und die 4 Düsen gemäß den Modellgesetzen eingebaut. Eine potentialtheoretische Strömungssimulation ermöglichte in Verbindung mit den Strömungsuntersuchungen eine Optimierung der Düsenwinkel und deren aerodynamischen Eigenschaften. Sowohl im Volllastfall als auch in kritischen Teilllastfällen erwies sich das Belüftungssystem als stabil. Der thermische Komfort konnte im Zuschauerraum, im Orchestergraben und auf der Bühne sichergestellt werden, so dass dieses Belüftungskonzept zur Realisierung kam.
Vorteil
Realisierung eines kostengünstigen und strömungstechnisch stabilen Belüftungssystems für große Versammlungsräume.







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