Raumluft- und Prozesslufttechnik

Energieeffiziente, dezentrale Lüftung in der Fassade



Von Dr.-Ing. Hans Werner Roth

 

Die "ideale" Fassade steuert ihre Durchlässigkeit für Luft- und Energieströme mit dem Ziel, eine gute Innenraumqualität zu erreichen. Die Innenraumqualität wird durch messbare Kriterien der Luftqualität, thermischen Behaglichkeit, Tageslichtqualität und Raumakustik bestimmt. Sie kann nach der DIN EN 15251 /1/ klassifiziert und zertifiziert werden.

 

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Energieeffiziente Klimasysteme in der Fassade


Von Dr.-Ing. Hans Werner Roth

 

Der Wunsch, Innenräume direkt über die Fassade effizient zu belüften, zu beleuchten und zu temperieren, ist nicht nur seit den visionären Vorstellungen von Mike Davies über polyvalente Wände/1/ im Entwurf des Architekten tief verwurzelt. Es gibt in unserer gemäßigten Klimazone keinen besseren und direkteren Weg, das lokale Wetter vor dem Fenster zur Konditionierung des Raumklimas zu nutzen. Der Zeitraum für freie Lüftung ohne raumseitige Energiezufuhr sollte bei gleitenden Temperaturen und Feuchten so weit wie möglich verlängert werden.

 

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Klimageräte flächenbündig in der Fassade


Klimatisierung mit dezentraler Lüftung 

Von Dipl.-Ing. Ralf Wagner und Dr.-Ing. Hans Werner Roth

 

Ziel war es, ein Gerät und ein Fassadenelement zu entwickeln, die als Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum den permanenten Austausch von Luft und Wärme selbsttätig nach dem Wunsch des Raumnutzers regulieren. Die hierzu notwendige Technik sollte möglichst unsichtbar in eine einschalige Fassade integriert werden können. Die Gestaltungsfreiheit des Architekten sollte so groß wie möglich sein und Qualität, Funktionssicherheit , Design, Nutzerflexibilität und Energieeffizienz sollten ein Optimum darstellen.

 

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Dezentrale Klimatisierung im Deutschen Historischen Museum


Von Dipl.-Ing. Ralf Wagner

 

„Es gehört zu den schönsten Gebäuden Europas“, so urteilte der Schriftsteller Friedrich Nicolai bereits 1786 und noch heute gehört das Zeughaus in Berlin zu den bedeutendsten Barockbauten der Hauptstadt. Das älteste Gebäude am Boulevard „Unter den Linden“ wurde 1695 fertiggestellt. Als Kurfürst Friedrich Wilhelm dem von ihm geplanten Gebäude bereits 1667 einen „repräsentativen Charakter“ zuwies und somit weit mehr als einen einfachen Nutzbau forderte, war nicht absehbar, welche klimatechnischen Konsequenzen sich daraus 300 Jahre später ergeben sollten.

 

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Dezentrale Klimatisierung mit Be- und Entfeuchtung im Deutschen Historischen Museum, Berlin


Minimalinvasiver Eingriff in die Bausubstanz bei höchsten Anforderungen an Raumklimatisierung

Von Dipl.-Ing. Ralf Wagner

 

Konservatorische Anforderungen an Raumluftzustände erfordern hohe Konstanz von Raumtemperatur und -feuchte in Museen. Ein dezentrales Klimasystem wird vorgestellt, dass mit minimiertem Eingriff in die Bausubstanz die Nachrüstung einer Voll-Klimaanlage in ein Gebäude ermöglicht. Die Funktionen heizen, kühlen, Be- und Entfeuchtung,  bei gleichmäßiger Frischluftverteilung in große Raumtiefen wird durch die Synergie zweier unterschiedlicher Strömungsformen erzielt.

 

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Neue Wege der Raumklimatechnik in Bürogebäuden


Von Dr.-Ing. Hans-Werner Roth

 

Ein optimales Raumklima setzt klimagerechte Bauweise, emissionsarme Innenräume und eine gute
Integration der natürlichen Lüftung voraus. Anspruchsvolle Fassaden mit geringem Wärmeverlust, gut
abgestimmtem, verstellbarem Energiedurchlassgrad und kontrollierbaren Einrichtungen zur
natürlichen Belüftung senken den Energiebedarf wie auch die mit den maximalen Heiz- und
Kühllasten verbundenen Investitionen. Für den großen Anteil der „Regel- oder Standardbüros“ stehen zur Raumtemperierung Flächenkühl- u. Heizsysteme ebenso zur Wahl wie konvektiv arbeitende Raumklimageräte. Alternativ zu einer zentralen mechanischen Lüftung können dezentral arbeitende Fassaden-Lüftungsgeräte eingesetzt werden.

 

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Mit der Luft durch die Wand


Wand-Luftdurchlässe zur effektiven Büroraumlüftung
Von Dr.-Ing. Hans-Werner Roth


Der Fachaufsatz beschreibt eine noch recht neue Lösung zur mechanischen Belüftung von Büros
über Flurwände und berücksichtigt die Ansprüche des Komforts, des Brandschutzes, der flexiblen
Raumnutzung und des Trockenbaus. Lösungsvorschläge sollen dazu anregen, schon früh in der Planung
wirtschaftliche, funktionelle, flexible und optisch anspruchsvolle Objektlösungen zu entwickeln.
Stuttgart. Beim Bau von Bürogebäuden, die mechanisch belüftet werden sollen, steht eine Zwischendecke
mit ausreichender Höhe, in die man die gebäudetechnischen Installationen vernünftig einbauen
könnte, immer seltener zur Verfügung. Will man die Massivdecken für eine Betonkerntemperierung
nutzen, muss man ganz auf Zwischendecken verzichten. Damit bieten sich die Flurwände an, Zu- und
Abluftdurchlässe einzubauen und an Luftleitungen in der Flurzwischendecke anzuschließen.

 

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Sanierung von Induktions-Klimaanlagen


Anstöße für innovative und wirtschaftlich attraktive Konzepte

Von Dr.-Ing. Hans Werner Roth


Es werden Bedingungen genannt, bei denen es Sinn macht, eine sanierungsreife Induktionsklimaanlage eines Bürogebäudes durch eine neue zu ersetzen. Die Vielfalt der Varianten und ein modularer Geräteaufbau ermöglichen den Kundenwünschen angepasste, flexible Lösungen für fast alle Nutzungsprofile und Raumtypen der Büroarbeit. Bedingungen für hohen thermischen Komfort bei niedrigem Energiebedarf sind die Begrenzung der Raumkühllasten,z.B. durch Sanierung der Fassade, sowie ein reduzierter Primärluftwechsel. Für die unterschiedlichsten Belüftungsarten werden Auslegungshinweise gegeben. Eine Kombination aus einer Misch- und Quelllüftung wird als am besten geeignetstes System empfohlen.

 

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Flexible Raumklimatechnik


Von Dr.-Ing. Gerd Schaal und Dr.-Ing. Hans-Werner Roth

 

Der Begriff „Raumklimatechnik“ sollte nach einer Anregung im gleichnamigen Fachbuch von Horst Esdorn weiter gefasst werden und nicht einseitig als Technik für Klimaanlagen verstanden werden. Er umfasst alle Technologien, die für behagliche Innenraumverhältnisse sorgen, die sich nach den Kriterien der Luftqualität, der thermischen Behaglichkeit, guter Raumakustik und Lichtqualität bewerten lassen.

 

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Kostenvorteile durch flexible Raumklimatechnik


Von Dr.-Ing. Gerd Schaal

 

In einem früheren Fachartikel („Energiesparpotenziale erschließen“, Intell. Architektur, Apr. 2003) wurden die Vorteile einer flexiblen Raumklimatechnik von Dr. Schaal erläutert. Wenn man sich für flexible Komponenten der Raumklimatechnik entscheidet, investiert man zunächst nur für den aktuel-len Bedarf und später bei Nutzungsänderungen. Wichtig ist dabei, eine nachhaltige Technik einzuset-zen. Darunter versteht man qualitativ hochwertige, langlebige Komponenten, die sich einfach nachrüs-ten oder durch technisch verbesserte Module austauschen lassen, ohne die Struktur des Innenaus-baus zu beschädigen. Nutzungsneutrale Klimakonzepte bieten besonders für bestehende Bürogebäu-de neue Perspektiven für eine nachhaltige Sanierung mit Zukunft.

 

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Raumklima in Bürogebäuden


Von Dr.-Ing. Gerd Schaal

 

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Direktinduktion – Neues LTG-Konzept für dezentrale Raumklimageräte


Von Dipl.-Ing. Ralf Wagner

 

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